Aachen Dom

Aktuelles

FRITZ SCHWERDT (1901- 1970) Wegbereiter moderner Sakralkunst - Austellung: Juni - September 2010 in der Domschatzkammer

In der Aachener Domschatzkammer findet eine Ausstellung mit Werken von Fritz Schwerdt (*1901 - +1970) statt. Eröffnung: Sonntag, 13. Juni 2010, 11.30 Uhr. *** Fritz Schwerdt war einer der großen deutschen Kirchengoldschmiede. Nach der Ausbildung zum Emailleur und Goldschmied besuchte er ab 1929 die Kunstgewerbeschule in Aachen (KGSA) unter ihrem Leiter, dem Architekten Rudolf Schwarz. In dieser Zeit schuf Fritz Schwerdt bereits bahnbrechende Arbeiten für St. Fronleichnam (Aachen), oder für die Kapelle in Leversbach. Nach Auflösung der KDSA im Jahre 1934 arbeitete er als viel beachteter Goldschmiedekünstler in Aachen - ab 1958 in Werkstattgemeinschaft mit Hubertus Förster.

 

Neuer Führer durch die Domschatzkammer.
Erste Ausgabe der neuen Reihe Museen und Schatzkammern in Europa.

Die Aachener Domschatzkammer birgt einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas, eine einzigartige Sammlung von Kostbarkeiten aus der langen Geschichte des Aachener Domes. Sie ist mit ihren tausenden von Besuchern ein Magnet für auswärtige Gäste und für die Aachener selbst.


1979 wurde zum ersten Mal ein umfangreicher Führer durch die Domschatzkammer herausgegeben, nach einer Überarbeitung im Jahre 1995 – nach der Neu- und Umgestaltung der Schatzkammer- liegt nun auf 128 Seiten der neue Führer durch die Domschatzkammer vor. Über 100 exzellente Farbfotos von den Objekten des Schatzes und Texte auf dem neuesten Stand der Forschung unterstreichen die Bedeutung des Domes als Begräbnisstätte Karls des Großen, Marienkirche und Wallfahrtskirche.  

Neben der deutschen Ausgabe (12.90 Euro) , gibt es den Schatzkammerführer auch in französischer und englischer Sprache. Es ist der 1. Band der neuen Reihe des Verlags „Schnell & Steiner“, Regensburg zu den Museen und Schatzkammern in Europa. ISBN: 978-3-7954-2320-9

 

Aachener Karnevalsverein (AKV) hilft dem Aachener Dom

Bereits zum 3. mal hatte der AKV am Vorabend der Ordensverleihung zur Ritternacht geladen. Bei diesem Anlass wurden drei Spendenschecks des Ordenskonvents übergeben. Knappe Armin Halle hatte dabei die dankbare Aufgabe auch 1.500, - Euro für die Sanierungsmaßnahmen am Aachener Dom an Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, dem neuen Ordensritter 2010, und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp zu übergeben.- Beide sind übrigens seit 2005, bzw. 2009 Mitglied im Kuratorium der Europäischen Stiftung Aachener Dom. 


Nächste Turmbesteigung: September 2010 - Jetzt schon vormerken!

Wer einen faszinierenden Blick vom Turm des Aachener Domes auf die Stadt werfen möchte, hat dazu am Wochenende des Europamarktes der Kunsthandwerker am 4. und 5. September 2010 die Gelegenheit.

Den Bitten der vielen Dombesucher - insbesondere der Auswärtigen Gästen -, einmal die Galerie des Domes, die Brücke und die Turmkapellen zu besichtigen wird am Samstag, dem 04. September 2010 und am Sonntag, dem 05. September 2010 jeweils von 13.00 - 19.00 Uhr entsprochen. Der Reinerlös dieser 18. Turmbesteigung fließt in die Domerhaltung und damit in die von Dompropst Dr. Hans Müllejans (2009) begründete Aktion: "Der Aachener Dom braucht Hilfe!"

Dompropst em. Hans Müllejans plötzlich verstorben

Päpstlicher Ehrenprälat + Ehrenbürger der Stadt Aachen + Träger des Bundesverdienstkreuzes

Der langjährige Propst des Aachener Domes, Dr. Hans Müllejans, ist am 5. August 2009 und unerwartet im Alter von 80 Jahren verstorben. Der Verstorbene wurde am 12. März 1929 in Stolberg geboren. Nach Studien in Bonn, Aachen und München empfing er am 28. Februar 1953 im Aachener Dom die Priesterweihe. Nach einem Promotionsstudium des Kirchenrechts in München und 2 Kaplansjahren in Stolberg war er seit 1959 im Bischöflichen Generalvikariat tätig, zunachst von 1959 bis 1968 als Bistumssekretär, dann von 1968 bis 1984 mit der Verantwortung für alle Mitarbeiterinnen und Mit arbeiter des Bistums, besonders die Priester, betraut. 1975 bis 1995 war er Stellvertreter des Generalvikars. Seine Berufung an den Dom zu Aachen - 1959
als Domvikar, 1974 als residierender Domkapitular, 1977 als Dompropst - führte ihn in die Aufgabe, die sein Leben prägen sollte. In seiner Amtszeit begann die äußere Grundsanierung des Domes, die er mit der Aktion "Der Aachener Dom braucht Hilfe", dem Aufbau der "Europäischen Stiftung Aachener Dom" und auf vielerlei andere Weise förderte. Stets lag IHM der feierliche Gottesdienst im Dom, der "klingenden Kathedrale", am Herzen. Die Kolpingfamilie und die Karlsschützengilde Aachen begleitete er über viele Jahre als Präses. Der Genossenschaft der Aachener Christenserinnen stand er als Bischöflicher Beauftragter zur Seite. In den letzten Monaten seines Lebens war er Seelsorger In ihrem Haus in Stolberg-Venwegen. Sein Wirken wurde durch öffentliche Ehrungen anerkannt, so wurde er zum päpstlichen Ehrenprälaten ernannt, und mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, 2002 zum Ehrenbürger der Stadt Aachen gewählt.

Glockenjubiläum Sa. 22. und so. 23. August 2009

In diesem Jahr feierten sieben der acht Aachener Domglocken ihr 350jähriges Jubiläum.

Wussten Sie schon, ... ... Dass die
Domglocken das größte, geschlossene, noch vorhandene Barockgeläut aus einem Guss überhaupt bilden?
... Dass das Vorgängergeläut dem großen Stadtbrand vom 2. Mai 1656 zum Opfer fühlen?
... Dass die Brunnenschale des Karlsbrunnens auf dem Aachener Marktplatz vom selben Gießer geschaffen wurde?

Welchen Schatz die Aachener In ihrem ehrwürdigen Domturm bewahren, ist nur Wenigen bekannt. Mit den verschiedenen Info-Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen rund um das Glockenjubiläum am Samstag, 22. und Sonntag 23.August 2009 wurde das Aachener Domgeläut wieder neu in das Bewusstsein der Menschen gerufen. Eine Glocken-Buch-CD wurde zu diesem Jubiläum aufgelegt (19,80 €)

Norbert Jachtmann
Glockensachverständiger für das Bistum Aachen

UN-Sonderbriefmarke Aachener Dom

Seit Mai 2009 gibt es jetzt auch eine Sonderbriefmarke im Rahmen des Deutschen UNESCO-Welterbes zum Aachener Dom. Es ist die 14 Briefmarkenausgabe der Vereinten Nationen mit Darstellungen des Welterbes. Für das Jahr 2009 hat die Postverwaltung der Vereinten Nationen sechs Welterbestätten in Deutschland ausgewählt - darunter das 1. Deutsche Weltkulturdenkmal den Aachener Dom. Die Aachener Marke erscheint zum Nennwert von US $ 0,98 im Bogen zu 20 Briefmarken. Es werden nur 11.000 Bogen gedruckt. Letzer Verkaufstag ist der 08. Mai 2010. Man kann die an allen 3 UN-Standorten kaufen Marken Marken. Briefe mit der Aachener-Dom-Marke Können aber nur über New York versendet werden:

Postverwaltung der Vereinten Nationen / P.O. Box 5900 / Grand Central Station / New York / NY 10163-5900 / USA

Führer, Domschatz,2010
Dompropst Msgr. Helmut Poque, Dr. Herte Lepie und der Leiter der Domschatzkammer, Dr. Georg Minkenberg bei der Pressevorstellung des neuen Domschatzkammerführers.
AKV mit MP Rüttgers
Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Knappe Armin Halle und OB Marcel Philipp mit dem Spendenscheck. (AKV-Foto, H. Koch)
AKV, Scheck, Ritternacht
1.500 Euro für die Erhaltungsmaßmahmen am Aachener Dom! (AKV-Foto, H. Koch)
GlockenCD, Präsentation auf Glocke
Die neue Glocken-Jubiläums-CD des Aachener Domes (2009).
Aachener Bank, 10.000
Dombaumeister Helmut Maintz, Dompropst Msgr. H. Poqué und Vorstandssprecher Franz-Wilhelm Hilgers (Aachener Bank)